Neue Leitungen, klare Haltung: Marco Tratz und Stefanie Schadebrodt übernehmen Verantwortung
Mit den neuen Leitungen der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen übernehmen Marco Tratz und Stefanie Schadebrodt Verantwortung in zentralen Bereichen. Beide sind bereits seit mehreren Jahren Teil der Organisation, kennen die internen Strukturen genau und bringen zugleich neue Perspektiven in ihre jeweiligen Aufgabenbereiche ein.
Marco Tratz: Brücke zwischen Verwaltung, Betrieben und Teamarbeit
Marco Tratz ist seit seiner Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Kreishandwerkerschaft tätig. Nach dem erfolgreichen Abschluss hat er nun die Leitung der Innungsbetreuung übernommen – eine Aufgabe, die er bewusst mit weiterer Qualifizierung verbindet. Aktuell absolviert er eine Fortbildung zum Verwaltungsfachwirt, um seine Führungsrolle fachlich und organisatorisch fundiert auszufüllen.
In seiner täglichen Arbeit steht für ihn der direkte Kontakt zu den Innungen und Mitgliedsbetrieben im Mittelpunkt. Die Planung und Begleitung von Versammlungen und Veranstaltungen, die Organisation der Gremienarbeit sowie die Beratung in tarif- und arbeitsrechtlichen Fragestellungen gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben der Handwerksordnung.
Dabei versteht sich Tratz nicht als klassischer Vorgesetzter, sondern als Teil eines kleinen, eng zusammenarbeitenden Teams. Die vielfältigen Aufgaben in der Innungsbetreuung werden gemeinschaftlich organisiert, Verantwortlichkeiten werden geteilt und Entscheidungen gemeinsam vorbereitet. Für ihn ist klar, dass die Anforderungen dieses Bereichs nur dann erfolgreich bewältigt werden können, wenn alle Beteiligten auf Augenhöhe zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen.
Gerade in arbeitsintensiven Phasen sieht er das Zusammenspiel im Team als entscheidenden Faktor, um Qualität, Verlässlichkeit und Kontinuität für die Betriebe sicherzustellen. Gleichzeitig versteht er seine Rolle als vermittelnde Schnittstelle zwischen Betrieben, Verwaltung und externen Institutionen – mit dem Anspruch, bürokratische Anforderungen verständlich einzuordnen und praktikable Lösungen zu entwickeln.

Die Aufgaben in der Innungsbetreuung lassen sich nur gemeinsam bewältigen.
Mir ist wichtig, dass wir im Team auf Augenhöhe arbeiten, uns gegenseitig unterstützen und gemeinsam Lösungen für die Betriebe entwickeln.
Stefanie Schadebrodt: Verantwortung übernehmen und eigene Wege gehen
Stefanie Schadebrodt ist seit rund drei Jahren Teil der Kreishandwerkerschaft und hat nach ihrer Elternzeit die Leitung des Bereichs Buchhaltung übernommen. Sie folgt damit auf eine langjährig prägende Vorgängerin – eine Aufgabe, der sie mit Respekt begegnet, zugleich aber mit dem klaren Anspruch, eigene Akzente zu setzen.
Bereits aus früheren beruflichen Stationen bringt Schadebrodt Leitungserfahrung mit. Organisation, Verantwortung und strukturiertes Arbeiten entsprechen ihrem persönlichen Arbeitsstil. Die Vereinbarkeit von Familie und Führungsaufgabe wird durch flexible Arbeitsmodelle innerhalb der Kreishandwerkerschaft unterstützt – ein Rahmen, den sie als große Stärke der Organisation beschreibt.
Besonders wichtig ist ihr ein positives Arbeitsklima. Die Buchhaltung versteht sie als Teamarbeit, bei der Verlässlichkeit, gegenseitige Unterstützung und ein wertschätzender Umgang zentrale Voraussetzungen für gute Ergebnisse sind. Auch wenn der Bereich häufig im Hintergrund arbeitet, sieht sie ihn als tragende Säule der gesamten Organisation.
Fachlich setzt Schadebrodt klare Schwerpunkte. Die geplante Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik betrachtet sie als wichtigen Schritt hin zu mehr Transparenz, Steuerungsfähigkeit und Aussagekraft. Davon profitieren nicht nur interne Prozesse, sondern auch die Mitgliedsbetriebe, die künftig eine noch bessere Grundlage für wirtschaftliche Entscheidungen erhalten.

Ich arbeite gerne im Team und in einer Atmosphäre, in der man sich wohlfühlt.
Vertrauen, Offenheit und ein gutes Miteinander sind für mich die Basis dafür, Verantwortung zu übernehmen und gute Arbeit zu leisten.
Gemeinsame Perspektive der neuen Leitungen der Kreishandwerkerschaft Recklinghausen
Trotz unterschiedlicher Aufgabenfelder ergänzen sich Innungsbetreuung und Buchhaltung im Alltag eng. Während die Innungsbetreuung als organisatorische und kommunikative Schnittstelle fungiert, sorgt die Buchhaltung für die finanzielle und strukturelle Grundlage. Besonders bei Haushaltsplanungen, Gremienarbeit und strategischen Themen ist eine enge Abstimmung unerlässlich.
Was beide verbindet, ist der gemeinsame Anspruch, Veränderungen aktiv zu gestalten. Digitalisierung, neue gesetzliche Anforderungen, der Einsatz moderner Technologien und strukturelle Veränderungen im Handwerk sehen sie nicht nur als Herausforderungen, sondern auch als Chancen – für die Betriebe ebenso wie für die Kreishandwerkerschaft selbst.
Ein zentrales Anliegen ist dabei die Stärkung der Selbstverwaltung im Handwerk. Innungen bieten Betrieben die Möglichkeit, mitzuwirken, Einfluss zu nehmen und Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Diese Strukturen möchten Marco Tratz und Stefanie Schadebrodt weiter stärken und zukunftsfähig ausrichten.
Klarer Appell an die Betriebe
Beide betonen die Bedeutung des offenen Dialogs. Fragen, Unsicherheiten oder Herausforderungen sollten frühzeitig angesprochen werden. Auch wenn Lösungen nicht immer sofort bereitstehen, sehen sie sich als verlässliche Ansprechpartner, die gemeinsam mit den Betrieben tragfähige Wege entwickeln.
Mit Marco Tratz und Stefanie Schadebrodt übernehmen zwei Persönlichkeiten Verantwortung, die fachliche Kompetenz, Teamorientierung und Nähe zum Handwerk verbinden – und die Kreishandwerkerschaft mit Blick auf die kommenden Jahre aktiv mitgestalten.
